Sturzprophylaxe

Sturzprophylaxe im Alter

Kommt es im höheren Alter zum Sturz, hat dies oft fatale Folgen. Manchmal sind es nur leichtere Blessuren und Prellungen, allerdings kommt es mit zunehmendem Alter nach einem Sturz oft auch zu Brüchen oder einer generellen Unsicherheit in der eigenen Umgebung.

Nicht selten folgt auf einen komplizierten Knochenbruch eine beginnende Pflegebedürftigkeit und Immobilität der Betroffenen (Quelle: aerzteblatt.de). Die Anzahl der so genannten „Altersbrüche“ nach einem Sturz nehmen aktuell stark zu. Dies liegt natürlich auch am demographischen Wandel (Quelle: aerzteblatt.de).

Alleine in Deutschland werden pro Jahr mehr als 400.000 „Altersbrüche“ behandelt. Viele Betroffene verlieren dadurch ihre Selbstständigkeit.

Was sind die Ursachen für einen Sturz?

Oft sind es die zunehmende Gangunsicherheit im Alter oder Schwindel, die dafür sorgen, dass Menschen in ihrer gewohnten Umgebung stürzen. Das Sturzrisiko steigt statistisch mit steigenden Lebensjahren an und mit ihm auch das Risiko für schwerere Verletzungen, wie zum Beispiel den Knochenbruch. Einfache Dinge wie Teppichkanten oder Absätze in der Wohnung sind klassische Gefahrenquellen. Aber auch viele Grunderkrankungen wie Herzschwäche, Diabetes, Polyneuropathien, Stenosen der Wirbelsäule, etc. können dazu führen, dass Menschen ihre Gliedmaßen nicht mehr adäquat im Alltag nutzen können.

Taube, schwere Beine und Füße lassen die eigentlich gewohnte häusliche Umgebung zu Stolperfallen werden. Der Medikamenteneinsatz bei Herzerkrankungen, Schwindel oder innerer Unruhe haben ebenfalls großen Einfluss auf unsere Wahrnehmung.

Auch banale Dinge, wie ein gut eingestelltes Hörgerät oder die passende Sehhilfe, spielen keine untergeordnete Rolle. Wenn wir nicht gut hören, ist das Gleichgewichtsorgan schnell überfordert und es kommt zu Fehlinterpretationen. Auch eine Sehhilfe kann, wenn sie falsch eingestellt ist oder lange nicht mehr überprüft wurde, zum Hindernis werden.

Mit ein paar kleinen Maßnahmen kann man dem aber erfolgreich vorbeugen.

Überprüfen Sie regelmäßig Ihre Alltagshilfen, wie Brillen und Hörgeräte bei einem zuverlässigen Fachmann/ einer zuverlässigen Fachfrau.

Manche Medikamente erhöhen leider ebenfalls das Sturzrisiko. Beruhigung- oder Schlafmittel, ebenso wie blutdrucksenkende Medikamente haben natürlicherweise einen Einfluss auf unsere Reaktionen und Wahrnehmung. Bitte sprechen Sie hierfür mit Ihrem Arzt/ Ihrer Ärztin, sollten Sie ungewollte Nebenwirkungen von Ihren Medikamenten bekommen.

Oft mangelt es uns im Alter an Koordination und Gleichgewichtsreaktionen. Da wir diese Fähigkeiten im Alltag eher wenig trainieren, verlieren wir diese Fähigkeiten mit der Zeit. Durch gezieltes Koordinationstraining und Gleichgewichtstraining lassen sich die Reaktionszeiten und Schutzreaktionen deutlich verbessern. Die körperliche Fitness bleibt erhalten und die Körperwahrnehmung wird durch regelmäßiges Training verbessert.

Die körperliche Fitness ist entscheidend

Sport hält beweglich und stärkt die Knochen. Generelle Kräftigung stärkt besonders unsere Muskeln. Das haben bereits mehrere wissenschaftliche Studien belegt. Bei der Sturzprophylaxe sind natürlich besonders die Muskeln in den Beinen gefragt. Wie bereits erwähnt, sind auch das Koordinationstraining und das Training unseres Gleichgewichts wesentliche Faktoren bei der Sturzprävention.

Wir bieten daher nun einen speziellen Kurs für gezieltes Kraft- und Gleichgewichtstraining für Senior*innen an. Sie stärken auf diese Weise Ihre Muskulatur und werden Ihren Körper wieder leistungsstark kennenlernen. Durch ein gesteigertes Körpergefühl wird sich auch das Risiko eines Sturzes verringern.

Sie möchten auf starken Beinen und Füßen dauerhaft durchs Leben gehen? Dann haben wir für Sie genau den richtigen Kurs:

Sturzprophylaxe und Gleichgewichtstraining für Senior*innen

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